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Berggorillas im Volcanoes-Nationalpark
Safari in Ruanda
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Safari in Ruanda 2026–2027

Ruanda gehört zu den wenigen Reisezielen, an denen Sie auf Trekkingrouten durch Bergwälder Gorillas und Schimpansen beobachten, die Big Five in der Savanne sehen und hoch über dem Regenwald eine Hängebrücke begehen können – alles nur wenige Fahrstunden von Kigali entfernt, der Hauptstadt mit modernen Hotels, Restaurants und Museen.

Beste Orte für Safari in Ruanda

Volcanoes
Akagera
Nyungwe

Safari in Ruanda mit Altezza Travel

Ruanda lässt sich auf mehreren Wegen erleben: beim Trekking zu Gorillas und Schimpansen, auf klassischen Pirschfahrten durch die Savanne und bei Wanderungen durch tropische Wälder. Jeder Tag setzt einen anderen Schwerpunkt.

Volcanoes-Nationalpark

Der Volcanoes-Nationalpark ist vor allem für das Trekking zu Berggorillas bekannt. Er liegt im Virunga-Vulkanmassiv, einem von nur 2 Orten weltweit, an denen diese Tiere noch in freier Wildbahn leben. Am Morgen kommt die Gruppe am Parkhauptquartier an, nimmt am Briefing teil und bricht mit einem Ranger auf. Die Suche nach einer Gorillafamilie kann 30 Minuten oder mehrere Stunden dauern; für die Beobachtung bleibt genau 1 Stunde. Am folgenden Tag können Sie ein weiteres Trekking wählen – etwa zu Goldmeerkatzen, zum Kratersee des Bergs Bisoke (3'711 m ü. M.) oder zur Gedenkstätte der renommierten Primatologin Dian Fossey, die ihr Leben der Erforschung und dem Schutz der Berggorillas widmete.
Volcanoes-Nationalpark

Akagera-Nationalpark

In Akagera folgt die Safari dem klassischen Format: Pirschfahrten durch die Savanne im komfortablen 4x4-Fahrzeug. Es ist der einzige Nationalpark in Ruanda, in dem alle Big Five vorkommen: Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner. Der Park beherbergt ausserdem Giraffen, Zebras, Flusspferde, Krokodile, Antilopen und viele weitere Arten afrikanischer Tierwelt. Pirschfahrten finden 2-mal täglich statt – am frühen Morgen, wenn die Tiere am aktivsten sind, und am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachgelassen hat. In der übrigen Zeit entspannen Reisende in komfortablen Lodges innerhalb des Parks, mit Terrassen, Pools und Restaurants. Ergänzend ist eine Bootsfahrt auf dem Ihema-See möglich, wo Flusspferde, Krokodile und Vogelwelt zu sehen sind, oder eine Fahrt im Heissluftballon.
Akagera-Nationalpark

Nyungwe-Nationalpark

Der Nyungwe-Nationalpark gehört zum UNESCO-Welterbe. Gäste kommen hierher für Trekkingtouren zu Schimpansen, Colobusaffen und weiteren Primaten. Das Trekking beginnt gegen 5.00 Uhr: Nach einem Briefing bricht die Gruppe mit einem Ranger in den Wald auf. In der Regel sind Sie gegen Mittag zurück in der Lodge. Der Park verfügt zudem über Wanderwege durch den Regenwald zu Wasserfällen sowie über eine Hängebrücke rund 70 m über dem Boden, mit Blick über einen der ältesten Regenwälder Afrikas.
Nyungwe-Nationalpark

Beste Reisezeit für Safari und Gorilla-Trekking in Ruanda

Safaris in Ruandas Nationalparks sind das ganze Jahr über möglich. Einen klassischen Winter oder Sommer gibt es hier nicht, da das Land nahe am Äquator liegt. Stattdessen gliedert sich das Jahr in Trockenzeiten und Regenzeiten, jeweils mit eigenen Bedingungen. 

Dezember / Januar / Februar
Kurze Trockenzeit

Die Tage sind meist sonnig, auch wenn in den Bergwäldern von Volcanoes und Nyungwe leichter Regen möglich ist. Die Wege bleiben in der Regel gut begehbar, sodass Gorilla- und Schimpansen-Trekking angenehm machbar ist.

Akagera ist nach der Regenzeit weiterhin sattgrün, während das Gras kurz bleibt. Dadurch lassen sich Tiere sowohl in der Savanne als auch rund um den Ihema-See gut beobachten. Eine Bootsfahrt auf dem See eignet sich, um Flusspferde, Krokodile und Büffelherden am Ufer zu sehen. Ende Dezember und Anfang Januar ist Hauptsaison; Lodges und Trekking-Permits sollten deshalb mehrere Monate im Voraus gebucht werden.

März / April / Mai 
Lange Regenzeit

Dies ist die niederschlagsreichste Saison; im April fällt meist der meiste Regen. Die Schauer kommen häufig am Nachmittag, wenn Reisende bereits in ihre Lodges zurückgekehrt sind. Die Wege können recht rutschig werden, weshalb Gorilla- und Schimpansen-Trekking mehr Zeit und besondere Vorsicht erfordert.

Die Tierbeobachtung bleibt dennoch gut. Die Savanne wird dicht und grün, Wasserstellen füllen sich, und Tiere verteilen sich im ganzen Park. In den Waldnationalparks ist diese Zeit neben der Primatenbeobachtung auch gut für die Vogelbeobachtung geeignet. Es sind deutlich weniger Gäste unterwegs, und Reiseveranstalter sowie Lodges gewähren häufig Rabatte.

Juni / Juli / August / September
Lange Trockenzeit

Dies ist die trockenste Saison und dauert ungefähr bis Mitte September. Die Wege in den Waldnationalparks sind trocken; kurze Schauer in den Bergen sind zwar möglich, beeinträchtigen das Trekking zu Gorillas, Schimpansen oder Goldmeerkatzen jedoch meist nicht.

Die Savanne von Akagera nimmt allmählich ihre typische goldene Färbung an, und Tiere lassen sich an Seen, Flüssen und anderen Wasserstellen leichter finden. Für Pirschfahrten und Bootsfahrten auf dem Ihema-See ist dies eine sehr gute Zeit. Zu beachten ist jedoch: Es ist Hauptsaison, die Parks sind mit Reisegruppen gut besucht, und Lodges sowie Trekking-Permits sollten mehrere Monate im Voraus reserviert werden.

Oktober / November 
Kurze Regenzeit

Im Oktober und November kehren die Regenfälle nach Ruanda zurück, sind aber meist kurz und fallen eher am Nachmittag. Auch bewölkte Phasen sowie sonnige, trockene Tage sind häufig. Die Wege zu Gorillas und Schimpansen in den Waldnationalparks werden nasser; gutes Schuhwerk und ein langsameres Tempo sind deshalb wichtig.

Akagera wird wieder sattgrün, und die Tiere verteilen sich in der Savanne. Hohes Gras kann Beobachtungen aus der Distanz erschweren, dennoch sind weiterhin zahlreiche Sichtungen möglich. Diese Monate eignen sich auch für die Vogelbeobachtung: Zugvögel treffen aus dem Norden ein und bleiben bis etwa April in Ruanda. Insgesamt wurden in Ruanda 703 Vogelarten erfasst.

Häufige Fragen zur Safari in Ruanda

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